Auszahlungsformen der Betriebsrente

Das komplette System der betrieblichen Altersvorsorge ist relativ flexibel gestaltet – auch ihre Auszahlungsform.

Während die Vertragsgestaltung für die betriebliche Altersvorsorge flexibel ist, wird auch die Auszahlung der Versicherungssumme flexibel behandelt. Dem Versicherten stehen einige Möglichkeiten frei, die am besten anhand von Beispielen verdeutlicht werden können:

Ein 25 Jahre alter Mann möchte mit 65 Jahren in Rente gehen. Sein Einkommen von 20.000 Euro brutto im Jahr erlaubt ihm, einiges in seine Betriebsrente einzubezahlen. Er hat noch 40 Jahre Ansparphase vor sich, bevor er wählen kann, wie seine Rente ausbezahlt wird. Man kann dies bei Vertragsbeginn festhalten, aber auch umstellen. Der 25jährige Mann hat sich vorgenommen, eine Rentenauszahlung von 1.000 Euro monatlich zu erhalten. Das bedeutet, dass er, wenn er 85 Jahre alt wird, auf einen Rentenbetrag von 240.000 Euro kommen muss.
Nun hat er die Möglichkeit der Einmalauszahlung (Vorsicht bei der Rürup-Rente, den bei dieser ist keine Kapitalleistung möglich). Das bedeutet, dass der Mann im Alter von 65 Jahren die 240.000 Euro ausbezahlt bekommt. Vorteil ist, dass die Gelder einen Schutz vor Rentenkürzungen haben. Das bedeutet aber auch, dass der Mann einen Großteil der Gelder neu anlegen kann, um sich wieder Zinsen zu sichern. Fonds oder Staatsanleihen könnten sich hier anbieten.

Man kann sich den Betrag auch in konstanten Raten ausbezahlen lassen. Das bedeutet, dass immer die gleichen monatlichen Beträge ab Rentenbeginn ausbezahlt werden.

Die dynamische Auszahlung bedeutet, dass zu Rentenbeginn kleinere Beträge ausbezahlt werden, welche dann Jahr für Jahr etwas ansteigen. Und bei der teildynamischen Rente steigt der monatliche Auszahlbetrag sehr langsam, dafür aber ab einem bestimmten Zeitpunkt sehr viel höher an.