Beispiel einer intern geführten Betriebsrente

Es lässt sich doch am besten an einem konkreten Beispiel erläutern, wie die betriebliche Altersvorsorge ablaufen kann.

Die 39-jährige Frau Müller, allein erziehend, hat ein Kind. Frau Müller arbeitet als Sekretärin und ihre Betriebsrente mit der Direktzusage wurde bei ihrem Einstieg ins Unternehmen vor sieben Jahren abgeschlossen.
Frau Müllers Vertrag hat die Unverfallbarkeit erreicht. Sie verdient im Jahr 21.600 € Brutto. Mit der Direktzusage ist die Betriebsrente riesterfähig. Frau Müller bekommt für sich selbst 185 € und für ihre Tochter 154 € jährliche Zulage. Selbst hinzufügen muss sie, beziehungsweise ihr Arbeitgeber, monatlich 43,75 €.

Der auf 45 € aufgestockte Betrag wird vom Bruttolohn abgezogen. Vorteil ist, dass dieses Geld sozialabgabenfrei ist. Würde das Geld nicht vom Bruttobetrag abgehen, würden ihr nach den Sozialabgaben 23,40 € bleiben.

Frau Müller hat ein Arbeitsangebot bekommen und wechselt die Firma. In Einigkeit mit beiden Arbeitgebern zieht sie ihre Betriebsrente zur neuen Firma hinüber. Mit dem besseren Gehalt sieht die Rechnung so aus: Ihr Bruttoeinkommen beträgt 22.800 € jährlich, sie muss monatlich, um alle Zulagen zu erhalten, 48 € einzahlen.

Ihre Tochter ist mittlerweile 28 Jahre alt geworden, Frau Müllers Gehalt ist wieder gestiegen, ansonsten ist alles gleich. Ihr Jahresbruttoeinkommen von 24.000 € und der Wegfall der Kinderzulage zwingen sie dazu, 775 € jährlich, also 64,58 € monatlich einzuzahlen. Der aufgerundete Betrag von 65 € geht von ihrem Bruttolohn ab.

Nun ist Frau Müller in Rente und lässt sich alles zusammen vom ehemaligen Arbeitgeber ausbezahlen. Einen Teil behält sie sich, einen anderen legt sie für die nächsten Jahre fest an.