Beitragsgestaltung einer betrieblichen Altersvorsorge

Flexibel, wie die Betriebsrente gestaltet ist, bieten sich auch verschiedene Modelle für die Beitragsgestaltung.

Die Betriebsrente wird vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer bezahlt. Hinzu kommen Verzinsung und staatliche Förderung, denn betriebliche Altersvorsorgen können riestergefördert sein. Der Mindestjahresbetrag beträgt 60 Euro, dieser ist aber einkommensabhängig.

So wird der Mindestbetrag berechnet:
Man nehme folgende Familie: Mann, Frau, zwei Kinder. Jeder Erwachsene bekommt jährlich 154 Euro, jedes Kind eine Zulage von 185 Euro. Die jährliche Zulage beträgt 678 Euro.
Zugrunde liegt ein Bruttoeinkommen von 25.000 Euro. Davon werden 4%, aber maximal 1.575 Euro berechnet. 4 % von 25.000 sind 1.000 Euro. Davon wird die Zulage abgezogen. Das ergibt jährlich einen Mindesteinzahlbetrag von 322 Euro, monatlich also 26,80 Euro. Es empfiehlt sich, diesen Mindestbeitrag zu übersteigen. Je mehr man einzahlt, umso mehr hat man im Alter. Zahlen Arbeitgeber und Angestellter jeweils diesen Betrag, spart man monatlich 53,60 Euro. Hinzu kommt noch die staatliche Zulage von 678 Euro, solange die Kinder kindergeldberechtigt sind. Anschließend beträgt die Zulage 308 Euro und der Eigenbeitrag erhöht sich auf 57,67 Euro.

Nun hat man die Möglichkeit, entweder monatliche Beiträge einzuzahlen, was den Vorteil hat, dass sich das Bruttoeinkommen vom Angestellten schmälert und dieser weniger Lohnsteuer und Sozialabgaben zahlt, oder dass man von sonstigen Zuwendungen wie Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld den jährlichen Betrag als Einmalbeitrag einbezahlt. Das Weihnachtsgeld ist meistens ein 13. Gehalt mit 70% vom normalen Gehalt. Das entspricht bei der Beispielrechnung eine Auszahlung von 1.458,33 Euro, sodass noch 1.136,73 Euro von dem Weihnachtsgeld über bleiben, wenn die Betriebsrente riestergefördert ausfallen soll.