Förderung der betrieblichen Altersversorgung

Im August 2007 wurde ein Gesetzesentwurf beschlossen, der die Förderung der betrieblichen Altersvorsorge regelt.

Es gab bis ins Jahre 2007 Differenzen zur Förderung der betrieblichen Altersvorsorge. Beispielsweise war eine große Diskussion, ob die Befreiung der Sozialabgaben auf die Beiträge, die in die betriebliche Altersvorsorge fließen, auch nach 2008 weitergehen soll, denn soweit hieß es, dass man diese Befreiung ab Ende 2008 abschaffen wolle.

Dieser Gesetzesentwurf spricht sich dafür aus, die Befreiung auf die Sozialabgaben unbefristet weiterlaufen zu lassen. Die Sozialversicherungsfreiheit auf die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge bleibt also bestehen.

Bis vor dem Gesetzesentwurf zur Förderung der betrieblichen Altersvorsorge war die Unverfallbarkeit so geregelt, dass man seine betriebliche Altersvorsorge zu einem anderen Arbeitgeber hinüberziehen kann, wenn das 30. Lebensjahr vollendet ist und wenn man bereits fünf Jahre in diese Altersvorsorge einzahlt, also fünf Jahre bei diesem Arbeitgeber ist.

Die Neuerung im Gesetzesentwurf zielt darauf ab, auch jüngeren Menschen zu ermöglichen, im Falle eines Arbeitgeberwechsels ihren Vertrag mitzunehmen. Daher schreibt der Gesetzesentwurf zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung vor, dass die Unverfallbarkeit vom 30. Lebensjahr auf das 25. heruntergesetzt wird. Während bei bestehenden alten Verträgen alles beim Alten bleibt, enthalten Vertragsabschlüsse ab dem Januar 2009 diese Klausel bereits.

Weiterhin tritt ab Januar 2009 in Kraft, dass das bisherige Mindestalter von 28 Jahren für die steuerliche Berücksichtung von Betriebsausgaben / Pensionsrückstellungen auf ein Mindestalter von 27 Jahren verringert wird. Dies war bisher bei der Unterstützungskasse und bei der Direktzusage oft problematisch.

Alles in allem wurden mit diesem Gesetzesentwurf die letzten Kinderkrankheiten aus der Betriebsrente genommen.