Riester-Förderung der Betriebsrente

Um die betriebliche Altersvorsorge riester-, also förderfähig zu machen, wird ein bestimmter Sockelbetrag nötig.

Dieser Sockelbetrag ist einkommensabhängig. Mindestens 60 € muss der Sockelbetrag jährlich für die betriebliche Altersvorsorge betragen.
Vom Jahresbruttoverdienst werden 4% abgezogen. Um mit Zahlen zu arbeiten, nehme man ein Jahresbruttoverdienst von 25.000 €, 4% davon sind 1.000 €. Von diesem Betrag zieht man dann die jährliche staatliche Förderung ab.

 

Jeder Erwachsene erhält 185 €, bei einem Ehepaar sind dies also 370 €, und für jedes Kind erhält man, wenn das Kind kindergeldberechtigt ist, also in schulischer oder betrieblicher Ausbildung und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, 154 €. Somit erhält eine allein erziehende Mutter mit zwei Kindern eine Riester-Förderung von 493 €. Verdient diese Mutter den angenommene Jahresbruttoverdienst von 25.000 €, nimmt man davon die 4%, also 1.000 €, und zieht die staatliche Zulage von 493 € ab. Der jährliche Mindesteinzahlbetrag beträgt 507 €; entspricht monatlich eine Einzahlung von 42,25 €, die via der betrieblichen Altersvorsorge einbezahlt werden.

Hier muss ein Angestellter Vorsicht walten lassen, denn riesterfähig sind nur die Durchführungswege des Pensionsfonds, der Pensionskasse und der Direktversicherung. Die Direktzusage und die Unterstützungskasse werden staatlich nicht durch Zulagen gefördert, auch nicht dann, wenn der jährliche Mindesteinzahlungsbetrag erreicht ist.
Es besteht die Möglichkeit, die Gelder aus der Direktzusage und der Unterstützungskasse riesterfähig zu machen, indem man sie in den Pensionsfond überträgt. Die Gelder können also aus den jeweiligen Vorsorgemöglichkeiten entnommen und in den Pensionsfond übertragen werden. Wird dann der jährliche Mindestbeitrag geleistet, ist die betriebliche Altersvorsorge riesterfähig.