Steuerersparnis bei der betrieblichen Alterversorgung

Steuerersparnisse ergeben sich aus der betrieblichen Altersvorsorge – und wer möchte schon gerne Geld verschenken?

Immer wieder kann man verwundert feststellen, wie viele zwar die riestergeförderte betriebliche Altersvorsorge nutzen, aber ihre Ausgaben steuerlich nicht geltend machen und damit ihr eigenes Geld verschenken! Denn genau dafür wurde unter anderem die riestergeförderte Betriebsrente entwickelt: Alleinstehende oder Kinderlose können Steuern rausholen und Familien mit Kindern bekommen enorme staatliche Zuschüsse.

In der Gruppe „Altersvorsorgeaufwendungen“ lassen sich die betriebliche Altersvorsorge, die Rürup-Rente oder auch sonstige Anlagemöglichkeiten geltend machen, die, wie der Name schon sagt, Vorsorge für das Alter sind.

Man kann sich ganze 62 Prozent der einbezahlten Beträge zurückholen! Verdient man 20.000 € brutto im Jahr, hat man als kinderloser Single einen jährlichen Eigenanteil von 615 €. Davon kann man also 381,30 € geltend machen! Nicht nur, dass man jährlich 185 € in die eigene Rentenkasse als staatliche Zulage bekommt, sollte die Betriebsrente riesterfähig sein, sondern man bekommt auch noch über 380 € der Eigenleistung zurückerstattet!

Bei einem zweifachen verheirateten Familienvater, dessen Jahresbruttoverdienst sich auf 35.000 € beläuft, sind das bei einem jährlichen Mindesteinzahlbetrag von 722 € immerhin bis zu 447,64 €, die man bei der Steuer geltend machen kann! Rückwirkend betrachtet zahlt dieser Mann also jährlich nur 274,36 € ein. Das sind monatlich nur 22,86 €. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die staatlichen Zulagen, die in diesem Fall 678 € betragen, mehr sind, als der jährliche Eigenanteil. Sind die Kinder nicht mehr zulagenberechtigt, ist diese Zulage mit 370 € immer noch mehr als der Eigenanteil.