Invaliditätsschutz

Gut zu wissen, dass man die betriebliche Altersvorsorge auch mit einem Berufsunfähigkeitsschutz verbinden kann.

Man mag es kaum glauben, aber die Statistiken zeigen, dass jeder vierte Arbeitnehmer berufsunfähig wird! Weiterhin ist es schwer zu glauben, aber bewiesene Tatsache, dass fast 70 % der Fälle der Berufsunfähigkeit auf psychische Ursachen zurückzuführen sind! Somit ist erkennbar, dass es sinnvoll ist, die betriebliche Altersvorsorge mit einem Schutz vor Invalidität zu kombinieren.

Dass Versicherungen keine Sparanlagen sind, sollte dem Versicherungsnehmer bekannt sein. Für viele ist das Argument, dass nichts passieren wird und man keinen Invaliditätsschutz bräuchte, weil wenn nichts passieren würde, wird man auch kein Geld mehr zurückbekommen. Man sollte sich fragen: Bekommt man von der Hausratsversicherung Geld zurück, wenn in der Wohnung oder im Haus nichts passiert?

Diese Frage bleibt einfach im Raum stehen. In jedem Fall ist es sinnvoll, nicht nur sein Auto und sein Haus, sondern vor allem sich selbst und seine eigene Arbeitskraft abzusichern. Es ist möglich, die Betriebsrente mit einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung zu kombinieren. Der Staat zahlt entweder sehr wenig oder gar nichts, sollte es passieren, dass man berufsunfähig wird. Will man sich darauf verlassen?

Steuer- und sozialversicherungsfrei kann der Invaliditätsschutz in die betriebliche Altersvorsorge einfließen. Das bedeutet, dass man vom Bruttolohn noch mehr abzwicken und davon seine Invaliditätsoption nutzen kann. Dabei spart man sich weitere Sozialabgaben und Steuern. Als einziger, aber wichtiger, Nachteil bleibt anzumerken: Die auszuzahlende Rente muss immer voll versteuert werden, unabhängig davon, ob man die Rente wegen dem Ruhestand oder wegen der Berufsunfähigkeit ausbezahlt bekommt.