Sicherheit

„Eines ist sicher – die Renten“ – mit diesen Worten hat sich schon mal jemand vertan, wie sicher sind die Betriebsrenten?

Schließt ein zwanzigjähriger eine betriebliche Altersvorsorge ab, was sehr löblich ist, weil man nicht früh genug anfangen kann, muss man sich überlegen, dass dieser Zwanzigjährige noch mindestens vierzig Jahre in seine betriebliche Altersvorsorge einzahlt – von eventuellen kurzen Ausfallzeiten abgesehen. Man kommt nicht umhin, sich zu überlegen, was in dieser langen Zeit alles passieren kann. Wie sicher sind die betrieblichen Altersvorsorgemöglichkeiten? Gibt es einen bestimmten Durchführungsweg, der sicherer ist? Was sollen all die Hiobsbotschaften, die man im Internet findet?

Beruhigend wird die Suche im Internet über die Sicherheit der betrieblichen Altersvorsorge dann, wenn man sich das Datum der dort stehenden Mitteilung einmal betrachtet. Denn die meisten Beiträge dieser negativen Art sind von vor den Gesetzesvorlagen, die die letzten Kinderkrankheiten im August 2007 vom Tisch räumen konnten.

Seitdem die Betriebsrenten in der heutigen Form bestehen, gibt es auch die Sicherheit bei einer Insolvenz. Es ist einfach eine Tatsache, dass ein Unternehmen während der erwähnten 40 Jahre, die man durchaus in seine Rente einzahlt, in Insolvenz gehen kann. Die wirtschaftliche Lage ist heutzutage kaum mehr absehbar. Was also passiert bei einer Insolvenz?

Der Pensionssicherungsverein übernimmt die Sicherung der betrieblichen Altersvorsorge im Falle der Insolvenz des Arbeitgebers. Das bedeutet, dass der komplette Vorgang inklusive der verwaltungstechnischen Aufgaben an den Pensionssicherungsverein übergeht, der dann als Treuhänder fungiert und die Verwaltung oder anstehende Auszahlung der betrieblichen Altersvorsorge übernimmt. Dasselbe passiert mit einer eventuell zusätzlich abgeschlossenen Berufsunfähigkeitsversicherung.