Steuern auf ihre Betriebsrente

Durch einen Gesetzesentwurf vom Jahre 2007 bleibt die betriebliche Altersvorsorge steuer- und sozialabgabenfrei.

Es ging Anfang 2007 als Hiobsbotschaft durch die Medien: Die bis Ende 2008 geplante Sozialabgaben- und Steuerfreiheit auf die Betriebsrente sollte beendet werden. Allerdings wurde bereits im August 2007 ein Gesetz vorgelegt, in dem diese Beschränkung wieder aufgehoben wurde. Nun ergibt sich daraus die gute Nachricht, dass die Sozialabgaben- und Steuerfreiheit bestehen bleibt.

Das bedeutet: Die Beiträge für die Betriebsrente werden vom Bruttolohn des Arbeitnehmers abgezogen. Damit verringert sich der Bruttolohn des Arbeitnehmers um die Summe, die in die Rentenkasse wandert. Dadurch fallen anteilsmäßig auf dem übrig bleibenden Betrag weniger Sozialabgaben und Lohn- oder auch Kirchensteuer an. So gesehen hat der Arbeitnehmer wesentlich mehr von seinem Geld, wenn er dieses in seine Altersvorsorge investiert.

Auch für den Arbeitgeber verringern sich die Arbeitgeberanteile, da sich Bruttolohn des Angestellten verringert. Die Ausgaben für die betriebliche Altersvorsorge kann der Arbeitgeber sogar noch steuerlich geltend machen. Dadurch erhöht sich letzten Endes der Gewinn des Arbeitgebers, was zur Folge hat, dass dieser auf den höheren Gewinn mehr Steuern abzugeben hat. Zahlt der Arbeitgeber nun mehr Steuern auf seine Gewinne, verringert sich dadurch die Liquidität des Unternehmens.

Werden dem Angestellten im Rentenalter dann seine Rentenbeiträge ausbezahlt, egal in welcher Form das stattfindet, also ob als Einmalbetrag, als dynamische, teildynamische oder konstante Auszahlung, muss die Rente voll besteuert werden. Auch im Falle der Berufsunfähigkeit, wenn man eine Zusatzversicherung dafür abgeschlossen hat, sind die Erträge voll zu besteuern.