Unverfallbarkeit

Die Unverfallbarkeit der Betriebsrente ist die Grundvoraussetzung, damit man sich seiner Rente sicher sein kann.

Es ist extrem wichtig für den Wechsel des Arbeitgebers, die Betriebsrente unverfallbar zu machen. So sind jene Betriebsrenten von vornherein unverfallbar, bei denen der Arbeitgeber selbst Gelder einbezahlt. Man nehme an, dass sechzig Euro vom Arbeitgeber in die Betriebsrente einbezahlt werden und der Arbeitnehmer monatlich noch vierzig Euro zuzahlt. In diesem Falle ist ein Vertrag für die betriebliche Altersvorsorge unverfallbar.

Weiterhin sind jene Verträge für die betriebliche Altersvorsorge unverfallbar, bei denen der Angestellte, also der Versicherungsnehmer, das 30. Lebensjahr bereits vollendet hat und die Zusage der Versicherung bereits seit fünf Jahren besteht. Angenommen, ein 32-jähriger möchte den Arbeitgeber wechseln. Sein Versicherungsvertrag besteht seit seinem 25. Lebensjahr. Dieser Vertrag kann dann, je nach Durchführungsweg, relativ problemlos zum neuen Arbeitgeber übergehen.

Anders ist es, wenn ein 29-jähriger seinen erst drei Jahre laufenden Vertrag hinüberziehen möchte; hierbei entstehen Probleme.

Die ab Januar 2009 in Kraft tretende Gesetzesänderung besagt, dass die Altersgrenze für die Unverfallbarkeit auf 25 Jahre herabgesetzt wird. Bisher unfair jüngeren Arbeitnehmern gegenüber, kämpft dieser Gesetzesentwurf dagegen an. Alle Altverträge, die vor dem Januar 2009 geschlossen wurden, bleiben bei der alten Regelung.

Die möglichen Durchführungswege für die Unverfallbarkeit sind die Direktversicherung und die Pensionskasse. Bei diesen beiden Durchführungswegen kann der Vertrag der betrieblichen Altersvorsorge im Falle der bestehenden Unverfallbarkeit auf einen neuen Arbeitgeber übertragen werden.

Der Arbeitnehmer bekommt im Falle des Arbeitgeberwechsels den bis dahin einbezahlten Betrag zuzüglich möglicher Überschüsse gutgeschrieben. Verwaltungs- oder Stornokosten entstehen niemandem.