Fünf Schritte zu ihrer Betriebsrente

Es sind nur fünf einfache Schritte nötig, bis man seinen Vertrag zur betrieblichen Altersvorsorge in den Händen hält:

Zuerst ist es wichtig, die Betriebsrente zu beantragen. Kommt der Arbeitgeber nicht auf den Angestellten zu, um die Betriebsrente anzubieten, sollte der Angestellte die Initiative ergreifen, auf den Arbeitgeber zugehen und die betriebliche Altersvorsorge mit ihm besprechen. Schließlich hat dieser die Pflicht, die Betriebsrente in Form der Entgeltumwandlung anzubieten.

Im zweiten Schritt werden Angebote verglichen. Letzten Endes übernimmt der Arbeitgeber die Entscheidung, welche Betriebsrente seine Zusage erhält, aber man sollte sich mit ihm hinsetzen, um die Angebote durchzuschauen. Tipp: Jene Angebote sind die günstigsten, die die höchste Garantierente anzeigen.

Ein Vergleich lohnt sich nicht nur mit den verschiedenen Anbietern der Betriebsrente, sondern generell mit anderen Vorsorgemöglichkeiten. Hierbei helfen unabhängige Finanzberater. Diese Finanzberater kosten weder den Arbeitgeber, noch den Arbeitnehmer auch nur einen Cent, weil sich unabhängige Finanzberater von ihren Provisionen ernähren, die sich von der jeweiligen Versicherung erhalten.

Im vierten Schritt sollten die Vertragsgegebenheiten geprüft werden. Sind Zusätze nötig? Eine Hinterbliebenenversicherung, eine zusätzliche Unfallversicherung und ein Schutz vor Berufsunfähigkeit sind mögliche Zusätze, die sich allerdings sehr lohnen können. Denn im Falle eines Falles ist man mehr als froh, diese Zusätze gewählt zu haben. Allerdings empfiehlt es sich auch, eine Klausel hinzuzufügen, in der beschrieben ist, dass Beitragsfreiheit besteht, wenn der Versicherte zum Invaliden wird.

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser. Und daraus besteht auch der fünfte Schritt: Man darf sich regelmäßig, empfohlen wird alle zwei Jahre, seinen aktuellen Stand vom Arbeitgeber nennen lassen.