Vorteile der betrieblichen Alterversorgung

Welche positiven Aspekte ergeben sich eigentlich aus der betrieblichen Altersvorsorge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?

Die Vorteile für den Arbeitnehmer sind logisch erschließbar: Man spart sich seine Zukunftsabsicherung an. Weiterhin geht die Betriebsrente vom Bruttogehalt ab. Daraus folgt, dass das Gehalt sich etwas verringert. Und wieder daraus ergibt sich, dass anteilsmäßig die Sozialabgaben und Steuern verringert werden. Natürlich ist es auch möglich, die Beiträge für die Betriebsrente in einem Einmalbetrag zu entrichten. Bekommt man ein 13. oder sogar ein 14. Gehalt, lässt sich die betriebliche Altersvorsorge einfach davon zahlen. Darauf fallen dann natürlich auch keine Sozialabgaben oder Steuern an.

Für den Arbeitgeber ergeben sich allein schon vom psychologischen Hintergrund Vorteile: Mitarbeiter verhalten sich loyaler zu jenen Unternehmen, die die betriebliche Altersvorsorge anbieten. Der Arbeitgeber tut etwas für die Zukunft des Angestellten – unter diesem Gedanken steht der Arbeitnehmer morgens lieber auf, um sein Tagwerk zu verrichten. Daraus ergibt sich, dass man auch neue qualifizierte Mitarbeiter mit dem attraktiven Angebot der betrieblichen Altersvorsorge locken kann, bei diesem Arbeitgeber anzufangen. Weiterhin verringern sich natürlich auch die Abgaben, die der Arbeitgeber zu leisten hat, weil die betriebliche Altersvorsorge sozialabgaben- und steuerfrei einbezahlt wird. Bei der Direktzusage und der rückgedeckten Unterstützungskasse entfällt sogar die Beitragsbemessungsgrenze für die Sozialabgaben und Steuern.

Alles in allem sind diese Aspekte wirklich gute Gründe für die betriebliche Altersvorsorge. Liest man die Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge nach, heben die Vorteile die Nachteile wirklich auf. Als weiterer Vorteil sei natürlich noch erwähnt, dass die betriebliche Altersvorsorge im Falle der Arbeitslosigkeit sogar Hartz IV sicher ist.